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Skiausrüstungen speziell für Damen begeistern mit attraktivem Outfit und leichterem Gewicht

„Da kann Man(n) glatt neidisch werden“, denkt sich mancher Sportler beim Anblick der LadyLine-Produkte aus der Ski-ALM in Ruhpolding und am Westernberg. Was die neuen Damen-Ski ausmacht, und worauf Skifahrerinnen sonst noch achten sollten, erklärt Alfons Pichler, langjähriger Spitzensportler und ausgebildeter Skilehrer.

Frauen sind anders, Männer auch, so lautet ein bekannter Buchtitel. Was heißt das für die Wintersport-Ausrüstung?
Neuerdings bieten die großen Markenhersteller Ski speziell für Damen an. Hintergrund war der Wunsch vieler Skifahrerinnen nach unkompliziertem, komfortablem Material im attraktiven Design.

Die Ski aus Eurer LadyLine-Serie sehen also einfach schöner aus – was unterscheidet sie noch vom klassischen Ski?
Also, erstmal gibt’s natürlich auch bei den sogenannten Lady-Ski eine Riesen-Auswahl an unterschiedlichen Modellen, je nach fahrerischem Können und Anspruch der einzelnen Sportlerin. Insgesamt kann man aber sagen, dass sich Frauen eher Ski wünschen, die sich bequem transportieren lassen, also leichtere Modelle zum Beispiel mit schmäleren Griffzonen fürs Handling nach dem Sport. Außerdem lassen sich Damen-Ski mit etwas weniger Krafteinsatz fahren: Die ausgeklügelte Kombination von Bindung und Ski-Anatomie unterstützt die mühelose Schwung-Einleitung und der Ski bliebt insgesamt stabiler.  

Also sind Lady-Ski für alle weiblichen Skifahrer das beste Mittel der Wahl?
So pauschal kann man’s leider nicht sagen. Auch unter den speziellen Damen-Ski gibt es große Leistungsunterschiede. Damen-Ski sind ja in der Regel leichter als übliche Modelle. Es ist aber gar nicht so einfach, Gewicht rauszunehmen, ohne an Stabilität und guten Fahreigenschaften einzubüßen. Und je schneller die Fahrt, umso größer die auftretenden Kräfte. Zu besonders sportlichen Fahrerinnen passt deshalb unter Umständen ein klassischer Ski besser. Schaut Euch einfach im Fachhandel um, dort bekommt Ihr die richtige Empfehlung für Euren optimalen Ski.

Hat das neue Angebot an LadySki eigentlich auch etwas mit dem unterschiedlichen Fahrstil von Frauen zu tun?
Die Art, wie Ski gefahren wird, hat sich insgesamt durch die Einführung der Carving-Ski deutlich verändert: Der Stil ist weicher, runder geworden, also „weiblicher“, wenn Du so willst. Das Material von früher musste für bessere Leistung, also schnelleres Tempo, einfach härter gefahren werden. Während die Herren der Schöpfung oftmals aggressiv und auf Tempo setzen, bevorzugen Damen harmonische, fließende Bewegungen. Carver reagieren halt unmittelbarer auf den Fahrer und somit reichen „zartere“ Impulse aus. Mit weniger Gewicht und einem Design in „ladylike“ greifen die Hersteller diese Entwicklung auf – und appellieren nicht zu Unrecht an die spezifischen Bedürfnisse der Damenwelt und setzen damit diese Entwicklung einfach logisch fort.

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